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Der Amoklauf in Winnenden und Wendlingen führte auch zu einer Alarmierung des Einsatzleitwagens (ELW) aus Leinfelden-Echterdingen. Unsere Kräfte wurden am Nachmittag, zusammen mit Fahrzeugen des Rettungsdienstes ES/NT und der SEG nach Wendlingen ins Industriegebiet alarmiert.
Der Amokläufer, welcher morgens an der Albertville-Realschule in Winnenden ein Massaker angerichtet hatte, war mit einer Geisel und dessen Auto nach Wendlingen geflüchtet. Zu Fuß ging er dann weiter ins dortige Industriegebiet, wo er in einem Autohaus auf dort befindende Personen schoss und sich dann mit der Polizei ein Feuergefecht lieferte.
Da zu diesem Zeitpunkt den örtlichen Polizeikräften noch nicht klar war, dass es sich hierbei um den selben Amokläufer handelte und man davon ausgegangen war, dass ggf. eine weitere Person noch unterwegs war, stürmten Spezialkräfte einen naheliegenden Supermarkt.
Da bei der Rettungsleitstelle Esslingen die Meldung über mehrere verletzte Personen eingegangen waren, löste diese sofort Großalarm aus. Die Einsatzleitung bildete sofort mehrere Einsatzabschnitte (Bereitstellungsraum für Rettungsfahrzeuge in Wendlingen, Kräfte des Notfallnachsorgedienstes, sowie weitere Kräfte der Verpflegungsgruppe), welche durch unseren ELW koordiniert und geleitet wurden.
Durch das Großaufgebot der Polizei und der Tat selbst gab es mehrere zu betreuende Personen, was durch Kräfte des DRK Notfallnachsorgedienstes übernommen wurde. Die lebensgefährlich verletzten Polizisten wurden sofort durch den Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.
Nachdem um 17.30 Uhr keine weitere Personen vor Ort eine Betreuung benötigten und nur noch eine Verpflegung der Polizeikräfte notwendig war, konnten unsere Kräfte die Einsatzstelle an die Kreisbereitschaftsleitung Nürtingen übergeben und zurück nach Leinfelden-Echterdingen fahren.
Neben den Polizeikräften und unseren 4 Einsatzkräften, waren weitere 86 DRK und MHD Einsatzkräfte, mit 26 Fahrzeugen und 3 Rettungshubschraubern in Wendlingen im Einsatz.
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